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<title>Hethitische Musik</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Hethitische Musik</span></h1>
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<p>Als <b>Hethitische Musik</b> wird die <a href="Musik" title="Musik">Musik</a> des <a href="Hethiter" title="Hethiter">Hethitischen Reichs</a> aus dem 17.–12. Jahrhundert v. Chr. und der <a href="Neo-hethitische_Staaten" title="Neo-hethitische Staaten">späthethitischen Nachfolgestaaten</a> des 12.–7. Jahrhunderts v. Chr. bezeichnet.
</p><p>Als Zeugnisse hethitischer Musik stehen sowohl archäologische Funde als auch Schriftquellen zur Verfügung. <a href="Hethitische_Sprache" title="Hethitische Sprache">Hethitische</a> Texte beschreiben vor allem die Verwendung von Musik in religiösem Kontext. Grundlegende musikalische Elemente waren <a href="Instrumentalmusik" title="Instrumentalmusik">Instrumentalmusik</a> und <a href="Gesang" title="Gesang">Gesang</a>. Hinzu kamen Rufe und Geräusche, etwa durch <a href="Klatschen" title="Klatschen">Klatschen</a>. Aufgrund der Überlieferungslage ist über hethitische Musik weniger bekannt als für die gleichzeitige Musik <a href="Mesopotamien" title="Mesopotamien">Mesopotamiens</a> und des <a href="Altes_%C3%84gypten" title="Altes Ägypten">Alten Ägypten</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Kulturelle_und_zeitliche_Unterschiede">Kulturelle und zeitliche Unterschiede</h2></div>
<p>Die Bewohner des Hethitischen Reichs bildeten keine ethnische Einheit. Im Norden zum <a href="Schwarzes_Meer" title="Schwarzes Meer">Schwarzen Meer</a> hin wohnten die <a href="Hattier" title="Hattier">Hattier</a>, die einen sehr großen Einfluss auf die hethitische Kultur hatten. Ihre Sprache, das <a href="Hattische_Sprache" title="Hattische Sprache">Hattische</a>, wurde im hethitischen Kult sehr häufig benutzt. Im westlichen und südlichen Anatolien lebten die mit den Hethitern nahe verwandten <a href="Luwier" title="Luwier">Luwier</a>, bei denen, wie es scheint, das Musikhorn eine besondere Rolle im Kultus spielte. Mehrere Liedanfänge in <a href="Luwische_Sprache" title="Luwische Sprache">luwischer Sprache</a> wurden in hethitischen Texten überliefert. Relativ spät war der Einfluss der östlich der Hethiter siedelnden <a href="Hurriter" title="Hurriter">Hurriter</a>. Sie hatten in der Spätzeit des Hethitischen Reichs einen großen Einfluss auf die <a href="Hethitische_Mythologie" class="mw-redirect" title="Hethitische Mythologie">hethitische Religion</a>. Aus <a href="Ugarit" title="Ugarit">Ugarit</a> stammen <a href="Hurritische_Hymnen" title="Hurritische Hymnen">hurritische Hymnen</a> mit den ältesten Melodie-<a href="Notation_(Musik)" title="Notation (Musik)">Notationen</a>.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die hethitische Musikgeschichte kann in drei Perioden eingeteilt werden. Älteste Zeugnisse aus Anatolien sind archäologische Funde von Geräuschinstrumenten, die als vorhethitisch eingestuft werden. Am besten überliefert ist die Musik der hethitischen Reichszeit. Nach dem Untergang des Hethitischen Reichs um 1180 v. Chr. bildeten sich im südöstlichen Anatolien und in Syrien mehrere <a href="Neo-hethitische_Staaten" title="Neo-hethitische Staaten">späthethitische Fürstentümer</a>. Die in luwischer Sprache überlieferten Texte dieser Zeit geben zwar keine Auskunft über die Musik, viele Reliefbilder zeigen aber neben verschiedenen Alltagsszenen auch detailliert ausgearbeitete Darstellungen von Musikanten und Instrumenten. Mit der endgültigen Unterwerfung dieser Kleinstaaten durch die <a href="Assyrer" title="Assyrer">Assyrer</a> im 7. Jahrhundert v. Chr. verschwanden die Zeugnisse hethitische Kultur und damit auch zur hethitischen Musik.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Überlieferung"><span id=".C3.9Cberlieferung"></span>Überlieferung</h2></div>
<p>Die bekannten schriftlichen Zeugnisse bezüglich hethitischer Musik stammen ausschließlich aus den <a href="Bronzezeit" title="Bronzezeit">bronzezeitlichen</a> Archiven der hethitischen Hauptstadt <a href="%E1%B8%AAattu%C5%A1a" title="Ḫattuša">Ḫattuša</a>. Diese in <a href="Hethitische_Sprache" title="Hethitische Sprache">hethitischer Sprache</a> und in <a href="Keilschrift" title="Keilschrift">Keilschrift</a> abgefassten Texte behandeln vorwiegend Musik in religiösem Kontext. Die Texte geben ausführlich Auskunft darüber, wann bei einem Ritual gesungen, rezitiert oder getanzt wird, welche Musikinstrumente zum Einsatz kommen und wer diese spielt, aber auch, wann keine Musik gespielt werden darf. Im Gegensatz zu gleichzeitigen Schriftzeugnissen aus Mesopotamien und Ägypten sind keine <a href="Musiktheorie" title="Musiktheorie">musiktheoretischen</a> Texte bekannt.
</p><p>Bei den wenigen archäologischen Zeugnisse handelt es sich meist um bildliche Darstellungen auf Kultgefäßen oder steinernen Reliefs. Musikinstrumente oder deren Teile wurden – im Verhältnis zu vergleichbaren Funden aus Mesopotamien oder Ägypten – selten entdeckt. Aus vorhethitischer Zeit stammen einigermaßen gut erhaltene Geräuschinstrumente wie <a href="Rassel" title="Rassel">Tonrasseln</a>, Gegenschlagplatten (<a href="Paarbecken" title="Paarbecken">Stielbecken</a>)<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> oder <a href="Sistrum" title="Sistrum">Sistren</a>. Kultvasen frühhethitischer Zeit, unter anderem aus <a href="%C4%B0nand%C4%B1kvase" title="İnandıkvase">İnandık</a>, <a href="Bitikvase" title="Bitikvase">Bitik</a> und die <a href="Reliefvasen_von_H%C3%BCseyindede" title="Reliefvasen von Hüseyindede">Reliefvasen von Hüseyindede</a>, zeigen Darstellungen von musizierenden Personen, manchmal zusammen mit Akrobaten und Opferhandlungen.
</p><p>Aus der späthethitischen Periode sind mehrere Steinreliefs mit Musikerensembles, manchmal zusammen mit Gauklern, überliefert, etwa aus <a href="Karkemi%C5%A1" title="Karkemiš">Karkemiš</a>, <a href="Kahramanmara%C5%9F" title="Kahramanmaraş">Maraş</a>, <a href="Sam%CA%BCal" title="Samʼal">Zincirli</a> (Samʼal) und <a href="Karatepe" class="mw-redirect" title="Karatepe">Karatepe</a>. Sie zeigen mesopotamische Einflüsse, wobei in Karatepe auch griechische Elemente zu bemerken sind. Dort ist auf einem <a href="Orthostat" title="Orthostat">Orthostaten</a> des 8. Jahrhunderts v. Chr. die älteste Darstellung eines <a href="Aulos" title="Aulos">Aulisten</a> mit <a href="Phorbeia" title="Phorbeia">Mundbinde</a> (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Altgriechische_Sprache" title="Altgriechische Sprache">altgriechisch</a></span> <span lang="grc-Grek" class="Grek" style="font-style:normal">φορβειά</span> <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261937631">
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</style><span class="Latn" lang="grc-Latn" style="font-weight:normal;font-style:italic">phorbeiá</span>) erhalten.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Musikinstrumente">Musikinstrumente</h2></div>
<p>Die hethitischen Texte nennen mehrere Musikinstrumente, doch ist es nicht möglich, alle genau zu bestimmen. Ein Problem der Bestimmung der hethitischen Namen für die Musikinstrumente liegt darin, dass keine die Musik betreffenden Bilinguen oder Wörterlisten bekannt sind, ganz abgesehen davon, dass auch viele <a href="Akkadische_Sprache" title="Akkadische Sprache">akkadische</a> Bezeichnungen von Musikinstrumenten bis heute nicht einwandfrei bestimmt werden können. Namen der hethitischen Musikinstrumente können in hethitischer, luwischer oder hattischer Sprache überliefert sein, andere werden in <a href="Sumerogramm" title="Sumerogramm">Sumerogrammen</a> wiedergegeben, so dass der eigentliche hethitische Name nicht bekannt ist.
</p><p>Zur Bestimmung der Instrumente kann die Spielweise dienen, nämlich ob ein Instrument geblasen (heth. <i>paripariya-</i>), gezupft (heth. <i>ḫazzikk-</i>, <i>ḫazzišk-</i>) oder geschlagen (heth. <i>walḫ-</i>) wird, wobei die beiden letzten Begriffe für Geräusch-, Schlag- und Saiteninstrumente benutzt wurde, der erste für Blasinstrumente.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Selten sind auch zusätzliche Angaben zum Bau des Instrumentes, die eine genauere Bestimmung zulassen. Eine weitere Methode, die genannten Musikinstrumente zu bestimmen, kann die relative Häufigkeit der Nennungen in den Texten sowie in den Abbildungen sein.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Leier">Leier</h3></div>
<p>Die <a href="Leier_(Zupfinstrument)" title="Leier (Zupfinstrument)">Leier</a> (heth. <i>zinar</i>; Sumerogramm: <small><sup>GIŠ.d</sup>INANNA</small> „Ištar-Instrument“, nach der mesopotamischen Göttin <a href="I%C5%A1tar" title="Ištar">Ištar</a>) ist das am besten bezeugte Musikinstrument. Anhand schriftlicher und archäologischer Zeugnisse gab es große und kleine Leiern. Beide Leierarten konnten abwechslungsweise gespielt werden, offenbar aber nie zusammen. Gespielt wurden Leiern von Musikern oder Kultsängern, nur in einem Text werden leierspielende Frauen genannt.
</p><p>Die große Standleier (hatt. <i>ḫunzinar</i>; Sumerogramm: <small><sup>GIŠ.d</sup>INANNA.GAL</small> „großes Ištar-Instrument“) war etwa zwei Meter hoch und wurde anhand bildlicher Darstellungen von zwei Männern gleichzeitig gespielt.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Anzahl der Saiten kann nicht bestimmt werden. In Kulthandlungen kam sie häufig zum Einsatz, manchmal begleitete sie Gesang oder sie wurde zusammen mit Trommeln und anderen Musikinstrumenten gespielt. Denkbar ist, dass der auf dem Boden stehende <a href="Resonanzk%C3%B6rper" title="Resonanzkörper">Schallkasten</a> auch als <a href="Schlaginstrument" title="Schlaginstrument">Schlaginstrument</a> benutzt wurde.
</p><p>Die kleine Leier (hatt. <i>ippizinar</i>; Sumerogramm: <small><sup>GIŠ.d</sup>INANNA.TUR</small> „kleines Ištar-Instrument“) hatte ungefähr zehn Saiten und wurde während Trinkzeremonien von Kultsängern gespielt, meist alleine ohne jegliche Begleitung. Sie wurde von einem Mann seitlich gehalten und gespielt.
</p><p>Leiern konnten, wie anderes Kult- und Tempelgerät auch, göttlich verehrt werden. Heilige Leiern wurden gesalbt und erhielten Trank- und Speiseopfer. Da in einigen Texten die „süße Botschaft der Leier“ erwähnt wird, besteht die Möglichkeit, dass die Leier als Vermittlerin zwischen Opfergemeinschaft und den beopferten Gottheiten betrachtet wurde.
</p><p>Die ältesten Abbildungen von Leiern in Anatolien und Nordsyrien stammen aus der ersten Hälfte des dritten vorchristlichen Jahrtausends (<a href="Oylum_H%C3%B6y%C3%BCk" title="Oylum Höyük">Oylum Höyük</a>, <a href="Karkemi%C5%A1" title="Karkemiš">Karkemiš</a> und <a href="Urke%C5%A1" title="Urkeš">Urkeš</a>). Spätere Abbildungen aus dem 2. Jt.v. Chr. stammen aus <a href="K%C3%BCltepe" title="Kültepe">Kültepe</a>, <a href="Tarsus_(T%C3%BCrkei)" title="Tarsus (Türkei)">Tarsus</a> und <a href="Mardin" title="Mardin">Mardin</a>.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> All diese frühen Darstellungen befinden sich auf <a href="Rollsiegel" title="Rollsiegel">Rollsiegeln</a>, weshalb aufgrund der kleinen Größe außer den fünf oder sechs Saiten keine Details erkannt werden können.
</p><p>Die Leiern auf der <a href="%C4%B0nand%C4%B1kvase" title="İnandıkvase">İnandık-Vase</a> sind asymmetrisch gebaut. Sie zeigen einen kantigen Schallkörper, die beiden Jocharme sind schwanenhalsförmig geschwungen und enden in nicht identifizierbare Tierköpfe, auf denen der Querstab befestigt ist, der seinerseits beidseitig in Vogelköpfe ausläuft. Die Saiten, um die sieben an Zahl, wurden mit einem <a href="Saitenhalter" title="Saitenhalter">Saitenhalter</a> am Schallkörper befestigt. Über die Stimmvorrichtung ist nichts bekannt. Ein hethitisches <a href="Faustgef%C3%A4%C3%9F_im_Museum_of_Fine_Arts%2C_Boston" title="Faustgefäß im Museum of Fine Arts, Boston">Faustgefäß</a> („Boston Fist“) mit einer Opferszene für den <a href="Tar%E1%B8%ABunna" title="Tarḫunna">Wettergott</a> zeigt zwei asymmetrische Kastenleiern, die nicht verziert sind.
</p><p>Vogel- und Tierkopfverzierungen auf Leiern finden sich auch im <a href="%C3%84g%C3%A4is" class="mw-redirect" title="Ägäis">Ägäisraum</a>, so der Leierspieler im <a href="Mykenische_Palastzeit" title="Mykenische Palastzeit">mykenischen</a> Palast von <a href="Palast_des_Nestor" title="Palast des Nestor">Pylos</a>, sowie im Alten Ägypten, wo Leiern aber erst ab 2000 v. Chr. aufkamen.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In Mesopotamien dagegen wurde der Schallkörper der Leiern oft als liegender Stier dargestellt oder mit einer <a href="Protome" title="Protome">Stierkopfprotome</a> erweitert.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In späthethitischen Reliefs werden nur kleine Handleiern dargestellt, die aber verschiedene Formen haben und die sich von den althethitischen Leiern unterscheiden. In <a href="Karatepe" class="mw-redirect" title="Karatepe">Karatepe</a> wurde unter anderen auch eine Leier abgebildet, die auffallend stark an eine altgriechische <a href="Phorminx" title="Phorminx">Phorminx</a> erinnert.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Laute">Laute</h3></div>
<p><a href="Lauteninstrument" title="Lauteninstrument">Langhalslauten</a> (Sumerogramm: <small><sup>GIŠ</sup>TIBULA</small>, so die traditionelle, veraltete Transkription bei den Hethitologen, anstelle von <a href="Akkadische_Sprache" title="Akkadische Sprache">akkadisch</a> <i>tigidlû</i><sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>) sind ebenfalls gut bezeugt und konnten alleine oder zu Gesang und Tanz gespielt werden. In hethitischen Ritualen spielte die Laute eine wichtige Rolle neben der Leier, ganz im Gegensatz zu Mesopotamien und Ägypten, wo die Laute erst während zu Beginn der 18. Dynastie aufkam.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Früher war die Bedeutung des akkadischen Wortes <i>tigidlû</i> umstritten, mittlerweile konnte durch eine Wörterliste aus <a href="Emar" title="Emar">Emar</a> gezeigt werden, dass es dreisaitige <i>tigidlû</i>-Instrumente gab, was eine Laute nahelegt, auch die Erwähnung einer „Wander-<i>tigidlû</i>“ in dieser Liste passt gut zur Laute.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Anhand bildlicher Darstellungen benutzten die Hethiter Spießlauten mit relativ kleinen Schallkörpern und langen Griffbrettern, die der späteren antiken Pandura der Griechen und Römer glichen. Spießlauten waren auch in Mesopotamien und Ägypten bekannt. Dabei wurde ein Kürbis oder anderer Hohlkörper mit einer Resonanzdecke überspannt, durch die ein langer Stab, der als <a href="Griffbrett" title="Griffbrett">Griffbrett</a> diente, gespießt wurde. Das Griffbrett konnte <a href="Bund_(Saiteninstrument)" title="Bund (Saiteninstrument)">bundiert</a> sein und hatte zwei oder drei Saiten.
</p><p>Die früheste Abbildung einer Langhalslaute in Anatolien befindet sich auf einem Becher aus <a href="Samsat" title="Samsat">Samsat</a> (Schicht XIII, 17.Jh.v. Chr.), der einen Mann mit einem auffällig breiten dreieckigen Oberkörper zeigt, welcher eine Langhalslaute mit einem runden Schallkörper hält, Details sind allerdings nicht erkennbar.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In hethitischen Darstellungen halten die Lautenisten den relativ kleinen Schallkörper in der rechten Armbeuge. Die Saiten werden mit der rechten Hand gezupft oder mit einem <a href="Plektrum" title="Plektrum">Plektrum</a> geschlagen, das mit einer Schnur am Instrument befestigt ist. Das bundierte Griffbrett wird mit der Linken hochgehalten. Die Anzahl der Saiten kann nicht immer mit Sicherheit festgestellt werden, es waren entweder zwei oder drei.
</p><p>Die dargestellten Lauten sind unterschiedlich gebaut. Die deutlich als Spießlauten erkennbaren Instrumente auf der İnandıkvase haben einen ovalen Schallkörper mit sechs Schalllöchern. Die Laute beim Sphinxtor von Alaca Höyük dagegen hatte einen achtförmigen Schallkörper, weshalb sie in der Laienliteratur oft als das älteste Bild einer <a href="Gitarre" title="Gitarre">Gitarre</a> bezeichnet wird, mit zehn kleinen Schalllöchern. Während die Schnüre, mit denen die Saiten am Kopfende des Griffbrettes befestigt wurden, in der Bronzezeit lose herunterhingen, wurden sie in späthethitischer Zeit zu langen Kordeln gedreht, die herunterhingen und unten zu einem Knoten verknüpft wurden, wie dies auch bei den gleichzeitigen mesopotamischen Lauten der Fall war.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Harfe">Harfe</h3></div>
<p>Die <a href="Harfe" title="Harfe">Harfe</a> scheint in schriftlichen Zeugnissen vollkommen zu fehlen. Bildliche Darstellungen, die eine Harfe abbilden könnten, sind sehr selten und nur bruchstückhaft erhalten. Dies steht in deutlichem Gegensatz zu Mesopotamien, wo die Harfe das wohl bedeutendste Musikinstrument war, besonders im Kult.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Horn">Horn</h3></div>
<p>Das <a href="Horn_(Musik)" title="Horn (Musik)">Horn</a> (heth. <i>šawetra</i>, luw. <i>šawatar</i>) hatte nach einem späthethitischen Relief aus Karkemiš (9. Jh. Chr.) die Form eines Rinderhorns.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dasselbe Wort bezeichnete auch ein Trinkhorn, aber nie ein Tierhorn.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es wurde besonders in luwischen Ritualen benutzt und konnte von einem Hornisten, aber auch von einem Trommler geblasen werden. Im Kult von <a href="I%C5%A1tanuwa" title="Ištanuwa">Ištanuwa</a> wurde dasselbe Horn als <a href="Libation" class="mw-redirect" title="Libation">Libationsgefäß</a> und als Musikinstrument benutzt. Wegen des eingeschränkten Tonumfanges hatte es mehr Signalwirkung.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Holzblasinstrument">Holzblasinstrument</h3></div>
<p>In hethitischen Texten werden auch <a href="Holzblasinstrument" title="Holzblasinstrument">Holzblasinstrumente</a> (Sumerogramm: <small>GI.GÍD</small> „Langrohr“) erwähnt. Da bronzezeitliche Darstellungen von Holzbläsern fehlen, ist nicht klar, ob es sich um <a href="Rohrblattinstrument" class="mw-redirect" title="Rohrblattinstrument">Rohrblattinstrumente</a> oder <a href="Fl%C3%B6te" title="Flöte">Flöten</a> handelt. <a href="Monika_Schuol" title="Monika Schuol">Monika Schuol</a> hält aus musikhistorischen Gründen die „Doppeloboe“ für wahrscheinlich.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Blasinstrumente wurden besonders im Kult der Berggottheit Ḫulla gespielt, die zum ursprünglich hattischen Kult der Stadt <a href="Arinna" title="Arinna">Arinna</a> gehörte. Das Blasinstrument konnte Gesang begleiten und die Spieler konnten auch als Sänger auftreten.
</p><p>In späthethitischen Reliefs werden mehrmals Bläser mit einem Doppelblasinstrument (<a href="Aulos" title="Aulos">Aulos</a>?) dargestellt. Auffallend ist der in Karatepe dargestellte Bläser, der eine Mundbinde trägt (8. Jahrhundert v. Chr.).<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ein weniger gut erhaltenes Relief aus <a href="Gaziantep" title="Gaziantep">Gaziantep</a> (8. Jahrhundert v. Chr.) scheint einen <a href="Panfl%C3%B6te" title="Panflöte">Panflötenspieler</a> darzustellen.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Trommel">Trommel</h3></div>
<p><a href="Trommel" title="Trommel">Trommeln</a> (heth. <i>arkammi-</i>; Sumerogramm: <small><sup>GIŠ</sup>BALAG.DI</small>) kamen häufig zum Einsatz und begleiteten Tänze, wobei offenbar nicht zwischen verschiedenen Trommelarten unterschieden wurde. Sie wurden von Trommlern und Trommlerinnen geschlagen, die bei Bedarf auch sangen oder das Horn bliesen.
</p><p>Ein späthethitisches Relief aus Karkamis (9. Jahrhundert v. Chr.) zeigt eine Trommel von etwa einem Meter Durchmesser, die von zwei Männern mit Tragriemen getragen und geschlagen wird, ein dritter Mann steht hinter der Trommel, seine Funktion ist jedoch nicht ersichtlich.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Reliefs aus Zincirli (8. Jahrhundert v. Chr.) zeigen Männer, die mit der linken Hand eine <a href="Rahmentrommel" title="Rahmentrommel">Rahmentrommel</a> halten, die sie mit der flachen rechten Hand schlagen.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Becken_und_Zimbel">Becken und Zimbel</h3></div>
<p>Archäologisch sind <a href="Becken_(Musikinstrument)" title="Becken (Musikinstrument)">Becken</a> bereits für die frühe Bronzezeit (3. Jahrtausend v. Chr.) belegt, so aus <a href="Alaca_H%C3%B6y%C3%BCk" title="Alaca Höyük">Alaca Höyük</a>, Horoztepe und anderen Orten.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch im <i><a href="Karum" title="Karum">karum</a></i>-zeitlichen <a href="K%C3%BCltepe" title="Kültepe">Kültepe</a> (18. Jahrhundert v. Chr.) wurden Becken gefunden. Ein Beckenpaar mit einem Durchmesser von 8,5 cm fand sich unter den Fundstücken des <a href="Schiff_von_Uluburun" title="Schiff von Uluburun">Schiffswracks von Uluburun</a> (14. Jahrhundert v. Chr.).<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Auf bildlichen Darstellungen können Becken und <a href="Zimbel" title="Zimbel">Zimbeln</a> erkannt werden, eine genaue Bestimmung ist selten möglich, auch eine Abgrenzung zur Rahmentrommel ist nicht immer eindeutig erkennbar. Ein hethitisches Opfergefäß in Faustform („Boston Fist“) zeigt eine Opferzeremonie für den Wettergott, wobei ein Musiker ein mit einem Band zusammengebundenes Zimbelpaar schlägt. Sonst werden Becken oder Zimbeln in den Darstellungen immer von Frauen geschlagen, die meist paarweise auftreten und andere Musiker oder Akrobaten begleiten können.
</p><p>Das <small><sup>GIŠ</sup></small><i>ḫuḫupal</i>-Instrument konnte geschlagen und gestrichen werden, zudem diente es in Opferritualen auch als <a href="Libation" class="mw-redirect" title="Libation">Libationsgefäß</a>, was eine Bestimmung schwierig macht, möglicherweise sind damit Becken gemeint oder Zimbeln.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das <i>ḫuḫupal</i>-Instrument konnte zur Leier gespielt werden. In der Stadt Ištanuwa wurde die luwische Tanzgottheit Tarwaliya mit dem <i>ḫuḫupal</i>-Instrument geehrt. Ein genau beschriebenes Ritual aus dieser Stadt schildert, wie Opferwein von einem <i>ḫuḫupal</i>-Instrument ins untere libiert wurde, wobei kein Tropfen der Opferflüssigkeit vergossen werden durfte.
</p><p>Das <small><sup>URUDU</sup></small><i>galgalturi-</i>Instrument war aus Metall, Holz oder Ton und wurde paarweise gespielt, war also möglicherweise eine Becken- oder Zimbelart.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-martino486_26-0" class="reference"><a href="#cite_note-martino486-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><i>ḫuḫupal</i>- und <i>galgalturi</i>-Instrumente wurden häufig zusammen mit der <i>arkammi</i>-Trommel gespielt. Diese drei Instrumente gehörten eng zum Kult der Göttin <a href="%C5%A0au%C5%A1ka" title="Šauška">Šauška</a>. Im hurritischen Mythos von <a href="%E1%B8%AAedammu" title="Ḫedammu">Ḫedammu</a> betört Šauška zusammen mit ihren beiden Dienerinnen <a href="Ninatta_und_Kulitta" title="Ninatta und Kulitta">Ninatta und Kulitta</a> den Meeresdrachen Ḫedammu, wobei das <i>arkammi-</i>, das <i>ḫuḫupal</i>- und das <i>galgalturi</i>-Instrument gespielt wurden. Die „Göttin der Nacht“ von <a href="%C5%A0amu%E1%B8%ABa" class="mw-redirect" title="Šamuḫa">Šamuḫa</a>, eine Form der Šauška, erhielt als Weihegabe ein Paar Bronzebecken, ein Paar <i>ḫuḫupal</i>-Instrumente aus Buchsbaum oder Elfenbein und eine Trommel.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Andere_Geräuschinstrumente"><span id="Andere_Ger.C3.A4uschinstrumente"></span>Andere Geräuschinstrumente</h3></div>
<p>Sistren sind archäologisch für die frühe Bronzezeit belegt (3. Jt.v. Chr.). Sie bestehen aus einem u- oder v-förmigen Rahmen mit drei Querstäbchen, die jeweils zwei Metallplättchen halten. Zwei gut erhaltene Sistren sind verziert mit Vögeln, Rindern, Hirschen und anderen Tieren.<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ein späthethitisches Relief aus Karkemiš zeigt einen Jungen, der in der Hand eine Art <a href="Klapper" title="Klapper">Klapper</a> oder <a href="Claves" title="Claves">Schlaghölzchen</a> hält.
</p><p>Zum <small><sup>GIŠ</sup></small><i>mukar</i>-Instrument wurde gerufen. Es könnte somit ein Sistrum<sup id="cite_ref-martino486_26-1" class="reference"><a href="#cite_note-martino486-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> eine Rassel<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> oder ein anderes einfaches Geräuschinstrument gewesen sein. Eine Textstelle scheint darauf zu deuten, dass es aus mehreren Stäbchen bestand. Das <i>mukar</i>-Instrument wurde auch im Schutz- und Abwehrzauber eingesetzt. Im hattischen Kult von <a href="Nerik" title="Nerik">Nerik</a> wurde der <a href="Wettergott_von_Nerik" title="Wettergott von Nerik">Wettergott von Nerik</a> mit einem <i>mukar</i>-Instrument herbeigerufen. Auch der „Mann des <a href="Wettergott_von_Zippalanda" title="Wettergott von Zippalanda">Wettergottes“ von Zipplanda</a> benutzte ein <i>mukar</i>-Instrument.<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Lanzen">Lanzen</h3></div>
<p>Eine Besonderheit in der hethitischen Musik waren die Männer aus der hattischen Stadt Anunuwa. Diese Männer traten an besonderen Anlässen auf, unter anderem auch am <a href="KI.LAM-Fest" title="KI.LAM-Fest">KI.LAM-Fest</a> in Ḫattuša, und schlugen dabei ihre Lanzen (heth. <i>marit</i>) rhythmisch aneinander und sangen dabei Lieder in hattischer Sprache. Bei einem anderen Anlass schlugen die Männer von Anunuwa ihre Lanzen rhythmisch zur Leier, die vom „Mann der Schutzgottheit“ gespielt wurde.<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Klatschen">Klatschen</h3></div>
<p>Umstritten ist die Bedeutung des hethitischen Verbes <i>palwai-</i> und der davon abgeleiteten Personenbezeichnung <i>palwatalla</i>. Sowohl die Deutung als „klatschen“/„Händeklatscher“<sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> als auch „rezitieren, psalmodieren“<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> / „Rezitator, Psalmodist“ sind vom Kontext her möglich, eine Kombination von Rezitation und Klatschen ist ebenfalls denkbar.<sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Da im Hethitischen aber andere Wörter für „sprechen“, „rufen“ und „rezitieren“ vorkommen, wurde auch vorgeschlagen, das Wort als „rhythmisch sprechen“ zu deuten, was ein Hinweis auf eine Art rituellen <a href="Sprechgesang" title="Sprechgesang">Sprechgesangs</a> sein könnte.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Enrico Badalì: <i>Strumenti musicali, musici e musica nella celebrazione delle feste ittite.</i> Winter, Heidelberg 1991.</li>
<li>Stefano de Martino: <i>Music, Dance and Processions in Hittite Anatolia.</i> In: Jack M. Sasson (Hrsg.): <i>Civilizations of Ancient Near East.</i> Scribner, New York und Simon & Schuster and Prentice-Hall International, London 1995, S. 2661–2669.</li>
<li>Stefano de Martino: <i>Musik. Bei den Hethitern.</i> In: <i><a href="Reallexikon_der_Assyriologie_und_Vorderasiatischen_Arch%C3%A4ologie" title="Reallexikon der Assyriologie und Vorderasiatischen Archäologie">Reallexikon der Assyriologie</a></i> (RdA). Band 8, 1997, S. 483–488.</li>
<li><a href="Monika_Schuol" title="Monika Schuol">Monika Schuol</a>: <i>Hethitische Kultmusik. Eine Untersuchung der Instrumental- und Vokalmusik anhand hethitischer Ritualtexte und von archäologischen Zeugnissen</i> (= <i>Orient-Archäologie.</i> Band 14). Verlag Marie Leidorf, Rahden/Westf. 2004, ISBN 3-89646-644-5.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Hittite_music?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Hethitische Musik</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Anne Draffkorn Kilmer: <i>The Cult Song with Music from Ancient Ugarit: Another Interpretation.</i> In: <i>Revue d’Assyriologique.</i> Band 68, 1974, S. 69–82, hier S. 69.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20181111043634/https://auktionen.gmcoinart.de/img/lose/archive/116/00397Q00.JPG"><i>Paar bronzene Zimbeln. Zentralanatolien, um 2000 v. Chr. ø 11,5cm. Kreisrunde Scheiben mit stabförmigem, konischem, hohl gearbeitetem Griff, der am oberen Ende fünf breitgeschlagene Spitzen aufweist, die wahrscheinlich einen Knauf aus Holz(?) hielten.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 11. November 2018 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) Abbildung</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Schuol: <i>Hethitische Kultmusik</i>, S. 131</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">de Martino: <i>Musik. Bei den Hethitern</i>, RdA, S. 484.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Rainer_Michael_Boehmer" title="Rainer Michael Boehmer">Rainer Michael Boehmer</a>: <i>Von zwei Musikanten gespielte Leiern.</i> In: <a href="Heinrich_Otten" title="Heinrich Otten">Heinrich Otten</a> und andere (Herausgeber): <i>Hittite and other Anatolian and Near Eastern Studies in Honour of Sedat Alp. Sedat Alp’a armağan.</i> Türk Tarih Kurumu Basımevi, Ankara 1992, S. 67 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Åke Norborg: <i>Ancient Middle East Lyres</i> (= <i>Musikmuseets Skrifter.</i> Band 25). Musikmuseet, Stockholm 1995.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Schuol: <i>Hethitische Kultmusik</i>, S. 57f., 104f; <a href="Hans_Hickmann" title="Hans Hickmann">Hans Hickmann</a>: <i>Ägypten</i> (= <i><a href="Musikgeschichte_in_Bildern" title="Musikgeschichte in Bildern">Musikgeschichte in Bildern</a>.</i> Reihe 2, Band 1). Deutscher Verlag für Musik, Leipzig 1961.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Schuol: <i>Hethitische Kultmusik</i>, S. 104f.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Schuol: <i>Hethitische Kultmusik</i>, S. 73</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Miguel Civil: <i>The Tigidlu Bird and a Musical Instrument.</i> In: <i>Nouvelles assyriologiques brèves et utilitaires</i> (NABU). 1987, S. 27.</span>
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<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Schuol: <i>Hethitische Kultmusik</i>, S. 110</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Theo Krispijn: <i>Musical ensembles in Ancient Mesapotamia.</i> In: Richard Dumbrill, Irving Finkel (Hrsg.): <i>Proceedings of the International Conference of Near Eastern Archaeomusicology Held at the British Museum, December 4, 5 and 6, 2008.</i> ICONEA Publications, London 2010, S. 135–150 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://openaccess.leidenuniv.nl/bitstream/handle/1887/18480/Krispijn_iconea2008.pdf?sequence=2">PDF</a>).</span>
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<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Schuol: <i>Hethitische Kultmusik</i>, S. 69f.</span>
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<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">Schuol: <i>Hethitische Kultmusik</i>, S. 76</span>
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<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">Schuol: <i>Hethitische Kultmusik</i>, S. 69f.</span>
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<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text">Schuol: <i>Hethitische Kultmusik</i>, S. 71</span>
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<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text">Werner Bachmann: <i>Frühbronzezeitliche Musikinstrumente Anatoliens.</i> In: Ellen Hickmann u. a. (Hrsg.): <i>Musikarchäologie früher Metallzeiten.</i> Vorträge des 1. Symposiums der International Study Group on Music Archaeology im Kloster Michaelstein, 18.–24 Mai 1998 (= <i>Studien zur Musikarchäologie.</i> Band 2). Verlag Marie Leidorf, Rahden/Westf. 2000, S. 145–177.</span>
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<li id="cite_note-27"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-27">↑</a></span> <span class="reference-text">Werner Bachmann: <i>Frühbronzezeitliche Musikinstrumente Anatoliens.</i> In: Ellen Hickmann u. a. (Hrsg.): <i>Musikarchäologie früher Metallzeiten.</i> Vorträge des 1. Symposiums der International Study Group on Music Archaeology im Kloster Michaelstein, 18.–24 Mai 1998 (= <i>Studien zur Musikarchäologie.</i> Band 2). Verlag Marie Leidorf, Rahden/Westf. 2000, S. 145–177.</span>
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<li id="cite_note-28"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-28">↑</a></span> <span class="reference-text">Schuol: <i>Hethitische Kultmusik</i>, S. 120</span>
</li>
<li id="cite_note-29"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-29">↑</a></span> <span class="reference-text">Schuol: <i>Hethitische Kultmusik</i>, S. 120–122</span>
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<li id="cite_note-30"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-30">↑</a></span> <span class="reference-text">Schuol: <i>Hethitische Kultmusik</i>, S. 122–124</span>
</li>
<li id="cite_note-31"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-31">↑</a></span> <span class="reference-text">Schuol: <i>Hethitische Kultmusik</i>, S. 172–174</span>
</li>
<li id="cite_note-32"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-32">↑</a></span> <span class="reference-text">Johann Tischler: <i>Hethitisches Handwörterbuch</i> (= <i>Innsbrucker Beiträge zur Sprachwissenschaft.</i> Band 102). 2., vermehrte und verbesserte Auflage. Institut für Sprachen und Literaturen der Universität, Innsbruck 2008, ISBN 978-3-85124-712-1.</span>
</li>
<li id="cite_note-33"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-33">↑</a></span> <span class="reference-text">Norbert Oettinger: <i>Die Stammbildung des hethitischen Verbums</i> (= <i>Erlanger Beiträge zur Sprach- und Kunstwissenschaft.</i> Band 64). Carl, Nürnberg 1979, S. 369–372.</span>
</li>
</ol></div></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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